…ist ja immer noch in aller Munde, auch wenn der Begriff inzwischen durch (zu) häufige Verwendung langsam seinen Schrecken verliert. Eine Interessante Erklärung, wie das Ganze losging, bietet dieses Video: Es beschäftigt sich mit der Immobilienkrise in den USA und ist daher nur auf Englisch zu haben… Sehr interessant und lehrreich, und darüber hinaus: Didaktisch und technisch, so wie gestalterisch sehr ansprechend umgesetzt!
The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.
na, das ist doch was, oder? Nach der nun doch mehrwöchigen Blog-Zwangspause, die ich mir wegen der schriftlichen und mündlichen Prüfungen (und dem dazugehörigen Lernstoff) auferlegen musste, habe ich heute vormittag meine letzte Prüfung abgelegt: Psychologie. Wie der Rest auch – Gott seis gedankt! – bestanden, das meiste sogar sehr gut. Es war insgesamt eine harte Phase, aber jetzt ist es geschafft. Es kommt noch ein paar Formalia (Bekanntgabe der Klausurergebnisse, Zeugnistermin), aber das Studium ist jetzt abgeschlossen. Wow.
Es war eine schöne Zeit! Auf jeden Fall besser als die Schulzeit, da man wesentlich unabhängiger und erfahrener ist. Wie sagt der Volksmund: „So schöne Zeiten kommen nie wieder“? Keine Ahnung. Ich denke mal: es wird wohl nicht langweilig, schon gar nicht mit dem genialen Schöpfer und Lenker, der mich hier durchgeboxt hat…
Wer sich für Details interessiert kann sich ja per Kommentar etc. melden. Demnächst schreibe ich dann hier wieder ein bisschen. Also bis die Tage, Phil.
Ja, es ist geschafft. Die wissenschaftliche Hausarbeit ist abgegeben (schon am Donnerstag) und die Klausuren auch vorbei - da ist endlich wieder mal Zeit durchzuatmen. In dieser freien Zeit habe ich mir mal wieder ein Buch gegönnt, was nichts mit Uni zu tun hat:
Günter Faltin. Kopf schlägt Kapital. München, Hanser 2008.
Innen werden gleich zwei Untertitel angegeben, die aber treffend den Inhalt zusammenfassen: “Die andere Art ein Unternehmen zu gründen” und “Von der Lust ein Entrepreneur zu sein”. Die Hauptthese Faltins ist dabei: “Entrepreneurship” hat nichts mit dem deutschen Begriff Unternehmertum, etc. zu tun, sondern steht für eine Gründung, deren wesentliches Merkmal nicht die Betriebswirtschaftliche Qualifikation des Gründers ist, sondern seine kreativen Ideen und die geschickte Kombination vorhandener Resourcen. Ausführlich stellt er darin die Teekampagne vor, ein vom Autor selbst gegründetes Unternehmen, welches erstklassigen Darjeeling verkauft, und zwar sensationell günstig. Der Trick: nur große Packungen (250g, 500g, 1000g) und nur zwei Sorten: Darjeeling (First/ Second Flush) und Grünen Darjeeling (anfangs nur den Schwarztee).
Der Betriebswirtschafts-Professor aus Berlin macht sich dabei zum Anwalt für, wie er sie nennt, Konzept-kreative Gründungen. Also keine Kopien laufender Geschäftsmodelle durch findige BWL-Absolventen, die geschickt Businesspläne stricken und Fördermittel einholen können, sondern kreative Ideen, die von “Normalmenschen” entwickelt und umgesetzt werden. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch: Eine Idee, ein Konzept, ein “Entrepreneurial Design” ist harte Arbeit und steht am Anfang der Gründung. Nichts sei wichtiger als das, und den Rest (Betriebswirtschaftliche Verwaltung, Logistik, etc.) kann der Gründer sich heute günstig dazukaufen.
Wen diese kurzen Schnipsel neugierig gemacht haben, der sollte sich schnell das Buch kaufen und ein Unternehmen Gründen.
Und damit zurück zur weiteren Prüfungsvorbereitung.
… habe ich schon erwähnt, dass ich das Deutsche Fugen-S mag?!
Bin mitten in den Prüfungen angelangt, und habe bereits zwei von fünf schriftlichen hinter mir: Englisch Sprachpraxis (Essay und Translation), sowie biblische Theologie. Die erste war so la-la (d.h. wahrscheinlich bestanden), die zweite hoffentlich etwas besser, denn es kam genau das am intensivsten bearbeitete Thema dran (Erwählung des Volkes Israel in Rm 9-11) - Danke, Gott!
Vor mir liegt noch Amerikanische Literaturwissenschaft, Systematische Theologie und Pädagogik. Und nebenbei hänge ich noch an meiner Staatsexamensarbeit. Na da, mal frisch, fromm, fröhlich, frei weitergearbeitet.
Das war mal echt abgefahren, was die Beiden mit ihrer Band auf die Beine stellten! Zum Release ihrer neuen CD Nicht Vergebens holten alle Musiker, die auch auf der CD zu hören sind zusammen zu einem fulminanten Live-Konzert - das einzige was fehlte waren die weiblichen Background-Vocals, die Pianist Daniel Scheufler und Bassist Mirko Schmitt aber mit Kopfstimme ganz passabel ersetzten. Herausragend ist Frank Döhlers klare und helle Stimme, sowie seine raumgreifende, aber sehr natürliche Bühnenpräsenz, die weder überheblich, noch arrogant wirkt. Insgesamt ein sehr gelungener Abend - da fühlt man sich schon irgendwie, äh, stolz, wenn das ganze in der eigenen Gemeinde (Goldenes Lamm Dresden) stattfindet!
Die CD ist definitiv eine Empfehlung! Und wer sich die Live-Band nicht entgehenlassen will, der sollte sich immer mal wieder umsehen und -hören, dann in dieser Besetztung gibt es Döhler & Scheufler eher selten; meist treten sie als Duo auf (was trotzdem empfehlenswert ist, wie die Gottesdienstbesucher der FeG Dresden gelegentlich berichten werden…). Und da ich bezüglich solcher Informationen einen recht kurzen Draht zu den beiden habe werde ich euch hoffentlich bald und rechtzeitig über eine Gelegenheit die Band zu hören informieren.
Wer Weiteres und Umfassenderes über das Konzert und die CD lesen möchte sei an Bruder Dave verwiesen (dem ich an dieser Stelle herzlich für den Bericht danke)!
Update: Weil ich gerade einige Tracks von ihnen höre, möchte ich die Vorband des Abends auch nicht unerwähnt lassen: triOzean ein Jazztrio aus Dresden, welches unter Daniel Scheuflers Label Interfuse Records publiziert. Sehr eingängiger Jazz gemischt mit Einflüssen v.a. aus dem Pop. Unbedingt reinhören! Hoffentlich sieht man mir das nach, denn die haben es absolut nicht verdient, dass man sie vergisst… autsch.
Mal wieder was zu lesen von mir: Jetzt wird es gerade doch noch spannend bei mir. Alle Scheine sicher geglaubt wurde ich gerstern an einem Sekretariat abgewiesen - ich solle direkt zur entspr. Dozentin gehen. Bange Momente, eine E-Mail an die Person geschrieben, unruhig eingeschlafen. Heute morgen E-Mails gelesen, und siehe da, eine Nachricht, dass ich nachher im Büro reinschneien kann - Gott sei dank!
Dann geht es morgen nochmal stempeln ins Praktikumsbüro, und ab damit zu Scheine vorlegen! Puh… Ich halte euch auf dem Laufenden. Und sonst? Staatsexamensarbeit. “Det is och so’ne Gabi…” (Kurt Krömer über Schliengensief im Programm “Na du alte Kackbratze”).
Update
Alle Scheine beisammen - wow! Das ist ja noch mal gut gegangen. Am Dienstag geht es dann zum Prüfungsamt alles vorlegen. Schau mer mal. Jetzt geht es weiter mit lernen: Kapitel Gotteslehre aus Wilfried Härle. Dogmatik. Berlin, New York: de Gruyter, 2000.